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Keine Angst vor der Abmahnung

Deutschland, 11.09.2013 09:52 Uhr

In keiner Ausbil­dung läuft immer alles optimal. Man kommt einmal zu spät zur Arbeit oder hat sein Berichts­heft nicht ordent­lich genug geführt – bei einem normalen Verhältnis zwischen Ausbilder und Auszu­bil­dendem sind Fälle wie diese gewöhn­lich kein Problem. Ist das Verhältnis jedoch gestört oder treten solche Schwie­rig­keiten gehäuft auf, spricht der Arbeit­geber immer häufiger auch Auszu­bil­denden eine Abmah­nung aus.

Eine Abmahnung an einen Auszubildenden könnte man als den sprichwörtlichen "Schuss vor den Bug" bezeichnen. Der Arbeitgeber will damit nicht nur aufzeigen, dass ihm ein ganz bestimmtes Verhalten missfallen hat, sondern teilt dem Auszubildenden auch mit, welches Verhalten er erwartet und welche Konsequenzen das Fehlverhalten im Wiederholungsfalle haben könnte. Viele Arbeitgeber bedienen sich hierzu einer Vorlage für Abmahnungen, um bei der Ausbildung rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.

Die rechtlichen Wirkungen einer Abmahnung

Konkret passiert einem Auszubildenden zunächst einmal nichts, wenn er eine Abmahnung erhält. Die Abmahnung hat vor allem eine Warnfunktion, soll also Schlimmeres verhindern. Bei einem Auszubildenden werden an eine Kündigung des Arbeitgebers seitens der Arbeitsgerichte hohe Anforderungen gestellt. In den meisten Fällen ist eine Kündigung vor Gericht nicht haltbar, wenn nicht zuvor mindestens zwei Abmahnungen zur selben Problematik ausgesprochen wurden. Doch Vorsicht: Je schwerer der Verstoß gegen die arbeitsrechtlichen Pflichten war, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass eine Kündigung schon nach einer oder sogar überhaupt keiner Abmahnung erfolgen kann. Die SIHK hat in einem umfangreichen PDF alles Wichtige zur Abmahnung eines Auszubildenden zusammengefasst.

Auszubildende, die eine gerechtfertigte Abmahnung erhalten haben, sollten diese nicht zu locker nehmen und versuchen, an dem Problembereich zu arbeiten. Nur so kann vermieden werden, dass eine erneute, einschlägige Abmahnung gegebenenfalls den Weg zu einer Kündigung ebnet.

 

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