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Projekte zur Teilzeitberufsausbildung in der Region

Dokument: Deutschland, 07.03.2011 12:55 Uhr (lenneper)

Hochsauerland. Im Rahmen des ESF-kofinanzierten Landesprogramms „Brücken bauen in den Beruf“ hat das NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales das Programm „Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven öffnen“ (TEP) aufgelegt.

Freuen sich über den Zuschlag für die TEP-Projekte (v. l.): Sandra Schirmer, moveo gemeinnützige GmbH Arnsberg; Peter Steffens, IHK-Bildungsinstitut Hellweg-Sauerland GmbH Soest, sowie Walter Scholz und Ursula Rode-Schäffer von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland.<br />
Freuen sich über den Zuschlag für die TEP-Projekte (v. l.): Sandra Schirmer, moveo gemeinnützige GmbH Arnsberg; Peter Steffens, IHK-Bildungsinstitut Hellweg-Sauerland GmbH Soest, sowie Walter Scholz und Ursula Rode-Schäffer von der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland.

Für die Region Hellweg-Hochsauerland werden ab 1. April daraus zwei Projekte mit jeweils zehn Plätzen gefördert. Das teilt die Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland mit. Im Hochsauerlandkreis profitiert das Projekt „sTEP - Teilzeitberufsausbildung - Einstieg begleiten - Perspektiven entwickeln“ bei der moveo gGmbH, Arnsberg. Die Maßnahme wird in Arnsberg-Neheim und in Olsberg angeboten. Für den Kreis Soest hat das IHK-Bildungsinstitut Hellweg-Sauerland für die TEP-Maßnahme den Zuschlag bekommen. Maßnahmestandort ist Soest, bei Bedarf auch Lippstadt. „TEP richtet sich an Frauen und Männer, die wegen Elternschaft und Kinderbetreuung oder der Betreuung pflegebedürftiger Angehöriger eine betriebliche Ausbildung abbrechen oder gar nicht erst beginnen konnten“, erläutert Walter Scholz, Büro Meschede der Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland. „Mit dem Programm soll die Möglichkeit der Teilzeitberufsausbildung bei Menschen ohne Erstausbildung mit Elternpflichten oder mit Pflegeaufgaben, aber auch bei Ausbildungsbetrieben bekannt gemacht werden. Zwischen ihnen sollen betriebliche Ausbildungsverhältnisse in Teilzeit angebahnt werden.“

Eignung durch gute Vorbildung

In den Maßnahmen des Programms sollen Menschen ohne (abgeschlossene) Ausbildung, die für die Pflege Angehöriger verantwortlich sind oder Mütter und Väter, die mindestens mit einem Kind im gemeinsamen Haushalt leben und keine oder keine abgeschlossene berufliche Ausbildung haben, geworben werden. Sie müssen aufgrund guter Vorbildung geeignet sein, nach einer kurzen Vorbereitungszeit in eine Ausbildung in Teilzeit einzumünden.
Bei Bedarf werden sie auf den Übergang in eine Teilzeit-Ausbildungsstelle über einen Zeitraum von maximal vier Monaten (zum Beispiel mit Potenzialanalyse, Bewerbungstraining, Nutzung der Jobmappe NRW, Selbstlernmöglichkeiten, Coaching, betrieblichen Praktika) vorbereitet. Außerdem erhalten sie Unterstützung bei der selbständigen Suche nach einem Ausbildungsplatz in Teilzeit und werden als Auszubildende über maximal acht Monate in der betrieblichen Teilzeitausbildung begleitet. An der Teilnahme Interessierte und Unternehmen, die planen, einen Teilzeitausbildungsplatz anzubieten, erhalten bei Ursula Rode-Schäffer, Regionalagentur Hellweg-Hochsauerland in Soest, unter Telefon 0 29 21/30 34 99, oder bei Walter Scholz im Büro Meschede, Telefon 02 91/94 15 29.

Weitere Informationen unter www.r-h-h.de

 
 
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