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Moderne Managementmethoden: Unternehmen steuern und führen

Deutschland, 22.02.2013 14:28 Uhr

Ein Unter­nehmen zu führen ist eine Kunst. Die Zeiten auto­ri­tärer Allein­ent­schei­dungen sind lange vorbei. Moderne Mana­ge­ment­me­thoden verlangen wesent­lich mehr: Empa­thie, die Fähig­keit zur Dele­ga­tion, die Fähig­keit Menschen zu führen und zu moti­vieren. Vielen Führungs­kräften mangelt es an Aufmerk­sam­keit für ihre Mitar­beiter. So arbeiten sie nicht mit ihnen zusammen, sondern für sich allein, was in den Mitar­bei­tern wenig Vertrauen weckt. Oft wird auch der Fehler gemacht, Tätig­keiten, die andere Ange­stellte wesent­lich schneller und effi­zi­enter erle­digen können, selbst zu machen. So ist am Ende der Chef über­lastet, während die Mitar­beiter unter Unter­for­de­rung leiden. Wer dele­giert, nutzt das vorhan­dene Poten­zial und macht deut­lich, was er seinen Team­mit­glie­dern zutraut. Davon werden alle Betei­ligten profi­tieren. Eine Weiter­bil­dung für Betriebs­räte bei Poko infor­miert über diese Punkte und mehr. Im Betriebs­rat-Seminar werden wich­tige Prin­zi­pien moderner Unter­neh­mens­füh­rung behan­delt.

Das Boreout-Syndrom

Ein wenig beachtetes und leider oft belächeltes modernes Problem ist das sogenannte "Boreout". Im Gegensatz zum Burnout handelt es sich um die Folgen von Unterforderung. Die Symptome sind oft dieselben. Wenn Mitarbeiter durch zu wenig Arbeit oder die mangelnde Komplexität ihrer Arbeit unterfordert sind, so kann das eine große Belastung bedeuten. An sich leistungsfähige Angestellte können jegliches Interesse an ihrer Arbeit und gleichzeitig die Identifikation mit ihrem Unternehmen verlieren. Bei Betroffenen kommt es oft zu einer Verdeckungsstrategie: Sie tun alles, um den Anschein reger Betriebsamkeit zu erwecken und möglichst beschäftigt oder gestresst zu wirken. Denn wer gestresst und überlastet ist, erntet mit Sicherheit mehr Anerkennung als jemand, der zugibt, sich am Arbeitsplatz zu langweilen. Das mangelnde Selbstwertgefühl der Betroffenen führt am Ende dazu, dass sie sich selbst nichts mehr zutrauen. Ein Teufelskreis. Einen hilfreichen "Selbstcheck" finden Sie bei focus.de.

Langeweile am Arbeitsplatz: Ein Warnsignal

Dieses Phänomen kann unterschiedliche Ursachen haben. Oft ist es so, dass einige wenige, hochqualifizierte Führungskräfte enorme Mengen an Arbeit untereinander aufteilen, während weniger qualifizierte Mitarbeiter quasi kaum etwas zu tun haben. Oder die Fähigkeiten eines Mitarbeiters gehen über seine tatsächliche Tätigkeit weit hinaus. Das führt zu Leerlauf und Langeweile, die, wenn sie regelmäßig auftreten, ein erstes Warnsignal sein sollten. Leider ist es häufig so, dass Mitarbeiter nicht so viel leisten dürfen, wie sie gern würden. Denn innovative, engagierte Arbeitskräfte sind nicht immer willkommen. Sie sind es, die am ehesten Kritikpunkte erkennen und sie auch benennen.

Unterforderung durch Rationalisierung

Wenn Arbeitnehmer in ihrer Tätigkeit keinerlei Sinn erkennen können, liegt oft ein Boreout vor. Wer von seinen acht Stunden Arbeitszeit vier Stunden im Internet surft oder schwatzend Kaffee trinkt, fühlt sich selten wohl am Arbeitsplatz. So wichtig das Schwatzen auch sein mag, ein gewisses Maß sollte erkennbar sein. Rationalisierung und technischer Fortschritt tragen zu dieser Problematik bei. Neue, leistungsfähige Software übernimmt oft, was vorher die Aufgabe einer oder mehrerer Arbeitskräfte war. Gerade im Dienstleistungsbereich und in der Administration sind viele - manchmal zu viele - Aufgaben und Herausforderungen weggefallen. Allerdings kann natürlich auch ein Auftragsdefizit zu einer Unterforderung führen.

Bei Poko finden regelmäßig Schulungen und Seminare für Betriebsräte statt, die über alles informieren, was man für die Betriebsratsarbeit wissen sollte, von Arbeitsrecht bis Rhetorik. Dort werden auch Schulungen zu den Themen "Arbeitsmonotonie und Bore-out" und "Moderne Managementmethoden" angeboten.

 

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