Ausbildungsboerse.com Startseite

 

Gartenpflege: Der große Durst der Planzen

Deutschland, 27.07.2010 15:45 Uhr (skr)

Genauso wie es die Menschen in diesen heißen Tagen in jeder freien Minute ans Wasser zieht, sehnen sich auch die Pflanzen nach dem kühlen Nass. Besonders Obst und Gemüse sollten eifrig gewässert werden, damit sie nicht der Hitze zum Opfer fallen.

Die Gießkanne kann keinen Regenschauer ersetzen
Erfahrene Gärtner haben für den heißen Sommer vorgesorgt und Tonnen voll mit Regenwasser gehortet. Aber da die Temperaturen außergewöhnlich hoch und die Hitzeperioden außergewöhnlich lang waren, gehen auch den Vorsorgern langsam die Vorräte aus. Um die Pflanzen nicht eingehen zu lassen, greifen viele Gärtner auf Trinkwasser zurück – und das ist teuer. Aber selbst das kann einen kräftigen Regenschauer nicht ersetzen, denn Gartenexperten wissen: „Vom Wässern allein wächst eine Pflanze nicht so gut, damit verhindern wir nur, dass sie vertrocknet. Wichtig ist auch eine hohe Luftfeuchtigkeit.“

Auch der Gärtner sollte regelmäßig gewässert werden
Solange aber kein Regen vom Himmel fällt, muss der besorgte Pflanzenliebhaber der trockenen Erde eben doch mit der Gießkanne zuleibe rücken. Aber auch sich selbst sollten die Landschaftsgärtner bei der Arbeit im Grünen nicht vergessen. Die pralle Sonne und die große Hitze kann schnell zu Kreislaufschwierigkeiten oder gar einem Sonnenstich führen. Deshalb sollten sich die Gärtner wenn möglich im Schatten um ihre Pflanzen kümmern und auch sich selbst regelmäßig eine Schluck Wasser gönnen.

Am Mittag verdunstet das Nass
Damit das Nass auch bei den Pflanzen ankommt, sollte man auf keine Fall in der größten Mittagshitze gießen. Denn dann verdunstet ein Großteil des Wasser, bevor es überhaupt bei den Wurzeln ankommt. Und die Tropfen, die sich auf Blättern und Blüten sammeln, bündeln außerdem die Sonnenstrahlen und können die Pflanzen verbrennen. 90 Prozent des Wasser geht so in Gärten verloren, das ergab eine Studie der Uni Hohenheim. Tatsächlich die beste Zeit zu gießen ist des Nachts, zwischen zwei und drei Uhr: Denn um diese Zeit ist die Erde wieder abgekühlt und es bildet sich Tauwasser, das zusätzlich für Feuchtigkeit sorgt. Wer die noch warme Erde wässert, riskiert damit Schnecken anzuziehen. Aber man muss sich durchaus nicht zwischen Schlaf und einer Schneckenplage entscheiden. Denn Bewässerungscomputer, die sich direkt an den Hahn anschließen lassen, sorgen dafür, dass das Nass zur richtigen Zeit bei den Blumen ankommt. Die Technik kostet zwischen 60 und 150 Euro, je nachdem, ob sie mit Solarstrom oder per Batterie betrieben wird.

Bei Hitze reift Gemüse schneller
Für Obst und Gemüse bedeutet die große Hitze aber auch eine schnellere Reife. Und durch die laufende Ernte entstehen neue Freiflächen, die auch gleich wieder mit Saat versorgt werden können. Dabei ist eine Grundfeuchte für das Gedeihen der neuen Pflanzen-Generation äußerst wichtig. Mindestens die ersten 10 Zentimeter des Erdreichs sollten durchweicht sein. Erst dann kann mit der Aussaat von Endivien, Feldsalat und Kohlrabi begonnen werden. Weitere freie Stellen können auch mit Pflanzen wie Senf oder Luzerne bevölkert werden, denn die sorgen für eine verbesserte Bodenqualität und liefern frische Nährstoffe für eine nachfolgende Bepflanzung. Wer noch Pflanzen und Samen für sein grünes Reich braucht, kann die übrigens einfach und günstig bei www.baldur-garten.de bestellen.

 

» Zur Startseite von Ausbildungsboerse.com Infomationsportal für Ausbildung, Weiterbildung und Schule.