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Delegation aus Kroatien interessierte das "Duale System made in Germany"

Nordrhein-Westfalen, 20.05.2007 10:24 Uhr (sor)

Arnsberg. Berufsbildung darf an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes nicht vorbei gehen, im Gegenteil, sie sollte sich daran orientieren. Diesen Anspruch in die Praxis umzusetzen, ist Ziel eines Projektes, das das kroatische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Unternehmertum gemeinsam mit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) initiiert hat.

Ein erprobtes System macht sich auf die Reise

Im Rahmen dieser Maßnahme informierte sich kürzlich eine Delegation aus Kroatien über das "Duale System made in Germany" und besichtigte während der Studienreise auch das Berufsbildungszentrum (bbz) der Handwerkskammer Arnsberg.

Hier stellte der Leiter des Berufsbildungszentrums, Geschäftsführer Diether Hils, die Aktivitäten der Bildungsstätte vor und lenkte den Blick auf die handlungsorientierte Ausbildung, die sich im bbz durch sämtliche Fachbereiche hindurch zieht. Zudem unterstrich er die Notwendigkeit, Gewerke übergreifend zu arbeiten, um damit den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden.

Lernpläne für vier Berufe entwickelt

Bei der Besichtigung verschiedener Fachbereiche konnte sich die Gruppe davon überzeugen, wie Aus- und Weiterbildung in die Praxis umgesetzt wird. Damit kamen die Besucher dem Ziel ihrer Reise einen Schritt näher: "Die Sensibilisierung für das, was handlungsorientierte BerufsAusbildung in der Realität ausmacht", wie Volker Ihde, der seitens der GTZ für das Programm verantwortlich war, deutlich machte. So wurden bereits für vier Berufe moderne Lehrpläne entwickelt.

 

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